Wie wähle ich das richtige rückenprotektor fürs Mountainbiken aus?

Eine gute rückenprotektor für Mountainbiking muss einem Gütesiegel entsprechen. So weißt du, dass das Produkt für deinen Sport geeignet ist. Wähle daher ein Produkt, das der üblichen europäischen EN 1621-2-Norm entspricht. Danach ist es wichtig zu schauen, welches Level du für das Mountainbiken kaufen musst, denn es gibt zwei verschiedene Arten: Level 1 und Level 2. Der wichtigste Unterschied zwischen beiden Levels ist, wie viel Energie (kN) der Protector bei einem Aufprall an deinen Rücken abgibt.

Level 1: Lässt 18 kN zu und ist daher oft etwas leichter und flexibler im Vergleich zu einem höheren Level.

Level 2: Lässt 9 kN zu, ist dicker und schwerer, wodurch es mehr Energie bei einem Aufprall absorbiert.

Adrenalinkick auf dem Mountainbike

Neben dem Schutzniveau ist es natürlich wichtig, dass du rückenprotektor speziell für Mountainbiken die richtige Passform hast.Eine einfache Fahrt mit deinem Stadtrad kann schon anstrengend sein, wenn deine Hose nicht gut sitzt, ganz zu schweigen davon, wenn du mit deinem neuen Mountainbike durch den Wald fährst. Du möchtest den Adrenalinkick, den Mountainbiken mit sich bringt, in aller Sicherheit erleben. Achte daher immer darauf, dass du rückenprotektor bequem sitzt und gut mit dem Rest deiner Schutzausrüstung harmoniert. Teste daher vor allem durch Bewegung oder eine kurze Fahrt, ob das Produkt gut sitzt.

Wähle neben einem rückenprotektor auch gesunden Menschenverstand

Der MBT rückenprotektor ist ein Hilfsmittel, das schwere Verletzungen verhindern kann, aber hundertprozentige Garantie zu bieten, ist leider nicht möglich. Letztendlich beginnt alles bei dir selbst: dem Mountainbiker. Überschätze dich nicht als Sportler und achte, wenn sie vorhanden sind, auf die Farbcodes, die von der NTFU verwendet werden. In den Niederlanden gibt es über 300 offizielle Mountainbike-Strecken und immer mehr dieser Strecken haben einen solchen Farbcodes. Laut der NTFU hat die Hälfte davon bereits einen Farbcode. Diese sind wie folgt:

Grün: leicht

Blau: durchschnittlich

Rot: schwierig

Schwarz: sehr schwierig

Also informiere dich, bevor du losfährst. So weißt du, was dich erwartet und verhinderst Überraschungen. Achte darauf, dass du gut trainierst und Erfahrung sammelst, bevor du ein schwieriges Gelände in Angriff nimmst. Solange du auf sichere und verantwortungsvolle Weise fährst, sollte die Beschrming als das ultimative Mittel zur Vermeidung von Schlimmerem gedacht sein.